ersol Thin Film und SCHOTT Solar schlieen Allianz zur Entwicklung der mikromorphen Dnnschicht-Photovoltaik

Die ersol Thin Film GmbH (Erfurt), eine Tochtergesellschaft der ersol Solar Energy AG (ersol), und die SCHOTT Solar GmbH (Alzenau) haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um gemeinsam die mikromorphe Technologie fr Dnnschicht-Solarzellen zu entwickeln.
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06.02.2008

Beide Unternehmen wollen ihre Ressourcen in der Forschung und Entwicklung bündeln, um eine schnellere Marktreife und damit eine führende Marktpositionierung in der mikrokristallinen Photovoltaik zu erreichen. Dazu sollen auch Mitarbeiter der Entwicklungsabteilungen zwischen den Standorten ausgetauscht werden, berichtet ersol Thin Film in einer Pressemitteilung. Durch die Zusammenlegung der Entwicklungsaktivitäten in einem standortübergreifenden Projekt ergäben sich wesentliche Vorteile wie z. B. eine kürzere Time-to-Market für Neuprodukte bei optimiertem Einsatz der Entwicklungsressourcen.  "Beide, SCHOTT Solar und ersol Thin Film, profitieren von dieser Forschungsallianz. Wir rechnen mit einer führenden Marktposition bei mikromorphen Dünnschicht-Modulen aufbauend auf unserer bewährten amorphen Silizium-Technologie", unterstreicht Dr. Martin Heming, Geschäftsführer der SCHOTT Solar GmbH die Bedeutung dieser geschlossenen Technologiekooperation.



Mikromorphe Technologie als "nächste Generation der Silizium-basierten Dünnschicht-Photovoltaik

Sowohl ersol Thin Film als auch SCHOTT Solar haben bereits mit der Markteinführung der amorphen Dünnschicht-Technologie im "Gen 5" Format von 1,4 Quadratmetern begonnen. Bei SCHOTT Solar werden SCHOTT ASI-Dünnschicht-Module schon seit vielen Jahren erfolgreich vermarktet. ersol Thin Film vertreibt seine amorphen Module unter dem Markennamen "Nova-T-Serie". Parallel dazu soll nun die Entwicklung der mikromorphen Technologie als "nächste Generation der Silizium-basierten Dünnschicht-Technologie" vorangetrieben werden. Die bereits für die amorphe Produktion vorhandenen Beschichtungsanlagen erlauben laut ersol die Umstellung auf die Herstellung mikrokristalliner Zellen. Die geleisteten umfassenden Vorarbeiten ermöglichten der Entwicklungsallianz, bei Erfolg des Projekts zu den ersten Unternehmen zu gehören, die diese neue Technik in Europa als Produkt anbieten können.


Zwei Siliziumebenen wandeln das Lichtspektrum in Strom um

Das mikromorphe Dünnschicht-Modul hat im Gegensatz zur einfachen amorphen Version einen doppelten Aufbau aus einer amorphen und einer mikrokristallinen Siliziumschicht. Die Anordnung nutzt das Sonnenlicht besser aus, weil die beiden Siliziumebenen das gesamte Lichtspektrum in Strom umwandeln. "Wir gehen davon aus, dass diese sogenannte mikromorphe Tandemzelle eine bis zu 50-prozentige Steigerung des Wirkungsgrades und damit auch der Modulleistung im Vergleich zur amorphen Technologie erreichen kann", erklärt Dr. Christian Koitzsch, technischer Geschäftsführer der ersol Thin Film GmbH abschließend.

06.02.2008  
Quelle: ersol Thin Film GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH





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