Worldwatch-Studie: China kann Europa bei Umwelttechnik berholen

China hat vor allem durch sein starkes Wirtschaftswachstum groe Umweltprobleme.
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27.11.2007

Das Land wächst 2007 etwa um 11 Prozent, muss aber 12 Prozent seines Bruttosozialproduktes für Reparaturschäden durch Umweltkatastrophen aufwenden.
 
Chinas Hauptproblem ist seine Abhängigkeit von der Kohle. 2006 sind 460.000 Menschen durch Kohlesmog in Chinas Städten gestorben.
 
Deshalb boomt inzwischen in China auch die Umwelttechnologie. Eric Martinot, ein leitender Forscher des Worldwatch-Instituts (Washington), der in Peking arbeitet, hat gemeinsam mit Li Junfeng, Vizepräsident des chinesischen Verbandes der erneuerbaren Energien die Fortschritte Chinas auf dem Weg zum Weltmarktführer bei den Erneuerbaren untersucht.
 
In diesem WorldWatch-Report heißt es: Die Kombination ehrgeiziger Ziele und eine starke politische Unterstützung sowie Fortschritte bei der Produktion könnten dafür sorgen, dass China schon in den kommenden Jahren die tradtionellen Industriestaaten in der Technologie der erneuerbaren Energien überhole.  China könnte Windenergie-Hersteller und Photovoltaik-Produzenten in Europa, Japan und Nordamerika schon in den nächsten drei Jahren überflügeln
 
Zur Zeit investiert nur Deutschland mehr in erneuerbare die Technologien als China. Die Wind- und die Solarenergie wachsen in China besonders schnell. Schon jetzt beherrsche China den Solarthermie-Weltmarkt und den globalen Markt für kleine Wasserkraftanlagen.




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