Solarstrom aus den Wsten fr Europa, Nordafrika und den Nahen Osten

Prinz Hassan bin Talal von Jordanien prsentiert Weibuch im Europaparlament.
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29.11.2007

Der Club of Rome präsentierte sein Weißbuch „Clean Power from Deserts - The DESERTEC Concept for Energy, Water and Climate Security" im Europäischen Parlament in Brüssel. Das Buch basiert auf Studien des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) über die Chancen solarthermischer Stromerzeugung für eine sichere, saubere und günstige Energieversorgung von Europa und der MENA-Region, also dem Nahen Osten und Nordafrika. Schlüsseltechnologien im Konzept sind solarthermische Kraftwerke mit Wärmespeichern für Tag/Nacht Betrieb und verlustarme Hochspannungs-Gleichstromübertragung, um den sauberen Strom aus der MENA-Region nach Europa zu transportieren.
 
In Nordafrika kann aufgrund der höheren Solarstrahlung im Vergleich zu Deutschland mit demselben Solarkraftwerk und derselben Investition die dreifache Strommenge gewonnen werden. Der Transportverlust von Nordafrika nach Mitteleuropa ist bei geeigneten Leitungen mit rund zehn Prozent sehr gering. Bis zum Jahr 2050 könnten bei Realisierung des Konzeptes etwa 10-25% des europäischen Strombedarfs durch solarthermische Kraftwerke in der MENA-Region gedeckt werden.
 
Die Solar Millennium AG, Erlangen, unterstützt die Initiative des Club of Rome. Die Technologie solarthermischer Kraftwerke ist seit mehr als 20 Jahren erprobt und steht sofort zur Verfügung. Der Solar Millennium Konzern entwickelt weltweit eine Vielzahl von Kraftwerksprojekten und realisiert die Technologie bereits erfolgreich in Südspanien und Ägypten.

Vorstandsvorsitzender Christian Beltle befürwortet das Konzept des Club of Rome: „Europa hat durch den Stromimport aus solarthermischen Kraftwerken in Nordafrika die Möglichkeit, seine Stromversorgung langfristig durch einen größeren Mix verschiedener Energiequellen nachhaltig zu sichern. Klimaverträglichkeit und Versorgungssicherheit lassen sich auf diese Weise ideal miteinander verbinden. Die Industrie steht bereit, sowohl Solarkraftwerke als auch Transportleitungen und die weitere erforderliche Infrastruktur zu realisieren.“




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