Wer die Photovoltaik in Frage stellt, spielt mit Tausenden von Arbeitspltzen

Bundesumweltminister fordert klaren Frderrahmen fr die Solarstrom-Branche.
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29.05.2008

„Angesichts der industriepolitischen Bedeutung der Photovoltaik brauchen wir einen klaren Förderrahmen und verlässliche Rahmenbedingungen“, mahnt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) in einem Interview der aktuellen Ausgabe der „photovoltaik“ (Ausgabe 6/2008, EVT: 5. Juni 2008). Wer die Solarstrom-Technologie in Frage stelle, wie es das Bundeswirtschaftsministerium tue, spiele mit Tausenden von Arbeitsplätzen, die in dieser Branche entstanden seien, so Gabriel. „Und er setzt den technologischen Vorsprung aufs Spiel.“
 
Der Umweltminister sieht in der Photovoltaik-Branche einen Leitmarkt für die Energieversorgung im 21. Jahrhundert. „Wir müssen jetzt investieren, um in Zukunft zu profitieren“, fordert Gabriel in dem B2B-Magazin aus der Verlagsgemeinschaft des Alfons W. Gentner Verlags und der Solarpraxis AG. Die Photovoltaik würde auch deshalb am stärksten gefördert, weil es hier die größten Potenziale zur Kostensenkung gebe. So geht das Bundesumweltministerium von jährlichen Differenzkosten zwischen 2,1 Milliarden bis maximal 2,7 Milliarden Euro für die Photovoltaik aus – diese Zahl werde aber ab 2016 rückläufig sein.
 
Das Bundesumweltministerium erwartet, dass der Markt in den nächsten Jahren auf einem Niveau in der Größenordnung von etwa 1.000 Megawatt Zuwachs jährlich liegt. Aber die zukünftige Entwicklung hänge stark von neuen Vergütungssätzen und Degressionsschritten ab.




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