Wie halten es die Deutschen mit der Windkraft?

Die TU Berlin und das Helmholtz Zentrum fr Umweltforschung in Leipzig starten heute eine landesweite online-Umfrage zur Bewertung der Windkraftnutzung in Deutschland.
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02.06.2008

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Berlin und des Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UfZ) in Leipzig befragen ab dem 2. Juni 2008 die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger nach ihrer Bewertung der Windkraftnutzung in Deutschland. Die Umfrage erfolgt mit einem internet-basierten Fragebogen. 
 
Der Hintergrund für diese Umfrage sind Pläne der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Deutschland auf circa 30 Prozent zu erhöhen. Heute liegt der Anteil erneuerbarer Energien bei rund 14 Prozent. Um dieses Ziel erreichen zu können, soll auch die Nutzung der Windkraft an Land ausgebaut werden. 
 
Die Nutzung der Windkraft in Deutschland ist zum Teil jedoch stark umstritten. Daher soll die Umfrage zeigen, wie die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger verschiedene Formen des Ausbaus der Windkraft bewerten. Dabei geht es unter anderem um die Höhe der Anlagen oder um ihren Mindestabstand zu Ortschaften. Die Ergebnisse sollen die Energie- und Umweltpolitik in Bund und Ländern darüber informieren, wie die Bevölkerung über die Nutzung der Windenergie denkt. Erste Ergebnisse der Umfrage werden im Oktober 2008 veröffentlicht.
 
Die Umfrage kann hier abgerufen werden
 
Die Umfrage ist Teil des Forschungsprojektes „Nachhaltige Landnutzung im Spannungsfeld umweltpolitisch konfligierender Zielsetzungen am Beispiel der Windenergiegewinnung“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Wirtschaftswissenschaften und Nachhaltigkeit“ gefördert wird. Das Projekt wird von der TU Berlin gemeinsam mit dem Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UfZ) Leipzig, durchgeführt.




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