Alternative zu l und Gas: Erneuerbare Energien vermeiden Kosten und Kohlendioxid

Die Preise fr l und Gas erreichen fast tglich neue Hchststnde. Ein Ausweg aus der Preisspirale scheint nicht in Sicht.
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03.06.2008

Wird ein warmes Wohnzimmer bald zum Luxus?
„Nicht, wenn der Ausbau Erneuerbarer Energien konsequent fortgesetzt wird“, sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Durch Strom, Wärme und Kraftstoffe aus regenerativen Quellen ließen sich im ver­gangenen Jahr Brennstoffimporte im Wert von 5,9 Milliarden Euro ver­meiden“, erläutert Mayer.

„Und externe Kosten, etwa für Gesundheits­schäden, Renaturierung von Tagebauregionen oder  Castortransporte, fallen bei Erneuerbaren Energien naturgemäß gering aus.“  Unterm Strich blieben der deutschen Volkswirtschaft 2007 dadurch weitere 8,6 Milliarden Euro erspart.

Vor allem für das Erreichen der Klimaziele sind die Erneuerbaren Energien unentbehrlich: Innerhalb eines Jahres werden durch die energetische Nutzung von Sonne, Wind, Erdwärme, Wasserkraft und Biomasse derzeit 114 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden. „Bis 2020 kann dieser Wert mehr als verdoppelt werden, wenn das Wachstum der Erneuerbaren Energien stabil bleibt“, betont Mayer.

Auch die Verbraucher können mit Erneuerbaren Energien bereits heute bares Geld sparen. So fallen etwa für den Wärmebedarf eines Einfamilienhauses mit Holzpelletheizung aktuell rund 925 Euro Brennstoffkosten pro Jahr an (5 t Pellets bei 185 Euro pro t). Kombiniert mit einer Solarthermieanlage lassen sich diese Kosten weiter reduzieren.

Mit Ölheizung sind dagegen rund 2.250 Euro fällig (2.500 l bei 90 Euro je 100 l). Die Finanzierung des Ausbaus Erneuerbarer Energien im Strombereich („EEG-Umlage“) schlägt im bundesdeutschen Durchschnittshaushalt mit 2,14 Euro monatlich zu Buche. „Das ist eine kostengünstige Versicherung gegen den anhaltenden Preisanstieg fossiler Energieträger“, so Jörg Mayer.




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