Solarzellen-Hersteller ersol: Mitarbeiterzahl erreicht die Tausender-Marke; bei akzeptablen politischen Rahmenbedingungen sollen bis 2010 noch einmal so viele Menschen fr ersol arbeiten

Die ersol Solar Energy AG (ersol) begrte am 03.06.2008 mit Stefanie Fritsch ihre 1.000ste Mitarbeiterin.
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03.06.2008

Fritsch (24), die bis vor kurzem eine Umschulung zur Fachkraft für Silizium-, Ingot- und Waferherstellung beim ortsansässigen Bildungsträger IWM (Gesellschaft für Internationale Wirtschaftsförderung & Management mbH Erfurt) absolviert hat, wird im Unternehmensbereich Solar-Wafer in der Abteilung Reinigung, Kontrolle und Verpackung von Wafern tätig sein. "Die Vergrößerung der ersol Belegschaft auf 1.000 Mitarbeiter markiert sehr eindrucksvoll unser immenses Wachstum. Für den weiteren rasanten Ausbau der Produktionskapazitäten der gesamten ersol Gruppe werden wir auch in Zukunft noch viele hochqualifizierte Fachkräfte und Ingenieure einstellen", erläutert Dr. Claus Beneking, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG, die künftige Personalentwicklung bei ersol.  Unter der Bedingung, dass die Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) akzeptable Rahmenbedingungen für die Photovoltaik-Branche garantiert, sei die Einstellung von weiteren 1.000 Mitarbeitern in Deutschland bis Ende 2010 geplant.



Erster Arbeitstag in der Arnstädter Fabrik für Siliziumscheiben

Stefanie Fritsch konnte ihre neuen Kollegen und ihren künftigen Arbeitsort bereits während der Praktikumsphase im Rahmen der Umschulung genauer kennenlernen. Das 10-Personen-Team, zu dem Stefanie Fritsch ab sofort gehört, ist bei der ersol Tochter ASi Industries GmbH für einen reibungslosen Ablauf der Reinigungs-, Kontroll- und Verpackungsschritte in der Wafer-Fabrik verantwortlich. "Ich freue mich riesig auf meine neue Aufgabe. Meine Umschulung gibt mir nun in meiner Heimat eine großartige Jobchance in einer zukunftsorientierten Branche und bei einem so namhaften Photovoltaik-Unternehmen. Die moderne Produktion, die neuen Kollegen: das ist alles sehr spannend für mich", zeigt sich Stefanie Fritsch, an ihrem ersten Arbeitstag in der Arnstädter Fabrik für Siliziumscheiben, den Vorprodukten für Solarzellen, begeistert.


Mikrotechnologen und Mechatroniker sind besonders gefragt

Für die neuen Fertigungsstätten werden speziell ausgebildete Fachkräfte gesucht. Sabina von Thuemmler, Personalleiterin bei der ersol Solar Energy AG, schildert die Voraussetzungen, die Bewerber für die zahlreichen Stellen bei ersol mitbringen sollten: "Als Unternehmen der Photovoltaik-Industrie sucht ersol vor allem Mikrotechnologen und Mechatroniker. Aber auch für technologiebegeisterte Schulabgänger, die eine Ausbildung im Bereich Photovoltaik absolvieren möchten, stehen bei uns die Türen weit offen. Sie sollten allerdings gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Chemie mitbringen."

Bis Ende 2012 beabsichtigt ersol weitere Großinvestitionen. Aus der geplanten Verdreifachung der Kapazitäten für kristalline Photovoltaik und den Erweiterungen im Bereich Dünnschicht-Module resultiere ein enormer Personalbedarf, betont das Unternehmen. Um die Fachkräftesicherung auf ein weiterhin tragfähiges Fundament zu stellen, hat ersol kürzlich mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) eine entsprechende Dienstleistungsvereinbarung unterzeichnet. Dazu werden vielversprechende Bewerber aus der Region Thüringen mit Unterstützung von lokalen Bildungsträgern gezielt für die Bedürfnisse der ersol Gruppe ausgebildet.

03.06.2008   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH





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