Solarflugzeug bei den Olympischen Spielen in Peking

Omega, einer der Hauptpartner des Solarflugprojektes „Solar Impulse“, zeigt im olympischen Dorf in Peking das Solarflugzeug von Bertrand Piccard und André Borschberg.
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17.08.2008

Unweit des Olympia-Stadions "Vogelnest" präsentiert sich das Projekt von Bertrand Piccard und André Borschberg im Herzen des olympischen Dorfes. 

Omega, offizieller Zeitnehmer der olympischen Spiele, Hauptpartner und technologischer Ausrüster von Solar Impulse, zeigt in seinem Pavillon auf 100 m2 eine völlig neue Ausstellung über das Solarflugzeug und die Herausforderung, Tag und Nacht ausschließlich mit Solarenergie und ohne den Ausstoß von Schadstoffemissionen zu fliegen. Die Ausstellung widmet sich auch den Kernbotschaften des Projektes: Energieeinsparung, Einsatz erneuerbarer Energien und Nutzung neuer Technologien. 

Für diese Ausstellung hat die Eidgenössische Technische Hochschule in Lausanne (EPFL), offizieller wissenschaftlicher Berater, mehrere interaktive und spielerische Stationen entwickelt. Verschiedene Panels erläutern den Umfang des Projekts, die erforderlichen wissenschaftlichen Forschungsarbeiten sowie den grundlegend innovativen Charakter. 

Entdecken können die Besucher neueste Entwicklungen und Funktionsweise von photovoltaischen Zellen, sowie die Strukturwerkstoffe des Flugzeugs. Darüber hinaus wird das Management der Energiekette von den Solarpanels und den Batterien bis zu den Propellern erläutert, sowie die für die Steuerung des Flugzeugs entscheidende Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine aufgezeigt. 

Vorgestellt werden ebenfalls die Partner und Unterstützer des Projektes. Auf der Pressekonferenz vom 10. August unterstrichen die zukünftigen Piloten von Solar Impulse, Bertrand Piccard und André Borschberg, die Notwendigkeit, erneuerbare Energien zu nutzen und damit die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. 

Nick Hayek, Präsident der Swatch Group, nennt den Grund für die Solar Impulse Ausstellung im Omega-Pavillon: „Wir sind ein Unternehmen, das Luxusgüter produziert, doch der grösste Luxus sind unsere natürlichen Ressourcen. Sind diese einmal erschöpft, kann kein Geld sie wiederherstellen. Deshalb müssen wir sorgsam mit ihnen umgehen. Indem wir Technologie, Kreativität und Innovation miteinander verbinden, können wir die Gewohnheiten der Menschen ändern.

Je mehr Menschen das Potenzial der erneuerbaren Energien erkennen, desto besser. Deshalb sind die olympischen Spiele eine wunderbare Plattform Millionen Besucher der olympischen Spiele werden das Projekt Solar Impulse kennen lernen und seine Botschaft in die Welt hinaustragen, einschliesslich nach China natürlich. Und das sind Milliarden von Menschen!" Für Bertrand Piccard, Präsident des Projekts, ist es ein großer Moment für Solar Impulse, „zum ersten Mal in China zu ’landen‚. Ein Land, um das man nicht herumkommt, wenn man von Technologie und Energie spricht." 

André Borschberg, CEO von Solar Impulse, erinnerte an die große symbolische Tragweite des Projekts: „Im leistungsorientierten Universum der olympischen Spiele will Solar Impulse zeigen, dass auch im Bereich der Energieeinsparung neue Höchstleistungen möglich sind."




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