Große RWE baut kleine Windräder

Den Bau großer Windräder hat RWE 20 Jahre lang verschlafen - 20 Jahre lang hat der große Konzern gegen Erneuerbare Energien und ihre Verfechter überwiegend polemisiert.
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03.09.2008

Doch jetzt steigt der zweitgrößte deutsche Energieriese in die Produktion von kleinen Windrädern für den Hausgebrauch ein. Auf vielen Dächern und in Gärten sollen sich künftig viele tausend  kleine Propeller drehen.

Mit der Beteiligung an der englischen Firma „quietrevolution“ will der Konzern über seine Tochter für erneuerbare Energien, RWE Innogy,  die Produktion von Kleinstwindrädern beginnen. RWE-Innogy-Chef Fritz Vahrenholt meint, die Rädchen ließen sich auf nahezu jedem Dach installieren. Eine Anlage soll etwa zwei Familien mit Strom versorgen. Vahrenholt: „Wir wollen diese Technologie in die Massenproduktion führen.“

Bis 2010 sollen zunächst 3.000 kleine Propeller gebaut werden. Anders als bei herkömmlichen Windrädern stehen die Generatoren vertikal im Wind. Sie drehen sich immer um die gesamte Achse, egal aus welcher Richtung der Wind bläst. Beim Start in die Massenproduktion soll ein Minirotor 20.000 Euro kosten. Derzeit kostet eine Anlage noch 45.000 Euro.
Quelle:
Sonnenseite 2008




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