Eine neue Erfahrung - Fahrspaß ohne Emissionen: Der MINI E

BMW baut zur zurzeit eine Serie von 500 elektrifizierten Mini.
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24.10.2008

Die in Oxford ohne Motoren, Getriebe und Benzintanks gebauten Fahrzeuge werden in München entsprechend modifiziert. Vorgestellt wird der 152 Kilometer pro Stunde schnelle Mini E bei der Los Angeles Auto Show im November.

 

Vom kommenden Jahr an sollen Kunden in den US-Bundesstaaten Kalifornien, New York und New Jersey den Wagen testen. Die Reichweite soll 240 Kilometer, die Ladezeit der Batterie 2,5 Stunden betragen. Vorerst ist die Batterie noch so groß, dass aus dem Mini ein Zweisitzer wird. Ist der Akku leer, kann der Mini an jeder Haushaltsteckdose aufgeladen werden. Bei einer vollständigen Aufladung werden 28 kWh aus dem Netz entnommen. Diese kosten in den USA zurzeit circa zwei Euro – das sind etwa 80 Cent für 100 Kilometer. Ein Einsatz in Europa wird zurzeit geprüft.

 

Fahren mit Strom: Zuverlässig, preiswert, emissionsfrei

Für eine vollständige Wiederaufladung werden maximal 28 Kilowattstunden aus dem Stromnetz entnommen. Umgerechnet auf die Reichweite des Fahrzeugs genügt eine Kilowattstunde für die Distanz von 5,4 Meilen. So bietet der MINI E neben dem Vorzug der emissionsfreien Fortbewegung auch deutliche ökonomische Vorteile gegenüber einem Fahrzeug mit herkömmlichem Verbrennungsmotor.

 

 

Design: Unverwechselbar MINI, unübersehbar neu

Der MINI E ist auf den ersten Blick als Modell der Marke erkennbar. Das Design des MINI, der die konstruktive Basis für den emissionsfreien Zweisitzer bildet, wird um eine Reihe von Gestaltungsmerkmalen ergänzt, die auf das revolutionäre Antriebskonzept des Fahrzeugs hinweisen.

 

Mit dem MINI E unterstreicht die BMW Group ihre konsequente Entwicklungsarbeit bei der Reduzierung des Energieverbrauchs und der Emissionen im Straßenverkehr. Die BMW Group nutzt ihre einzigartige Technologiekompetenz auf dem Gebiet der Antriebssysteme für die Entwicklung eines Fahrzeugkonzepts, das es ermöglicht, Emissionen zu vermeiden, ohne auf Fahrspaß zu verzichten. Durch die Nutzung von rund 500 Fahrzeugen im realen Alltagsverkehr ergibt sich die Möglichkeit, praxisnahe Erfahrungen in repräsentativer Bandbreite zu sammeln.

Quelle:

Süddeutsche Zeitung 2008

 

BMW Group 2008





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