Deutsche Solarbranche: Hoffnung auf eine Zeitenwende in der amerikanischen Umwelt- und Klimapolitik

Als eine bedeutende Weichenstellung in das Solarzeitalter wertet die deutsche Solarbranche das Ergebnis der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl.
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07.11.2008

Mit dem neuen Präsidenten Barack Obama verbindet sie die große Hoffnung auf die Schaffung einer transatlantischen Brücke in der Klimapolitik und der Förderung Alternativer Energien. 

 

Carsten Körnig, Geschäftsführer Bundesverband Solarwirtschaft e. V.: „In der amerikanischen  Klimapolitik ist es Zeit für den Wandel. Wir hoffen, dass es Obama gelingen wird, die größte Industrienation der Welt in das solare Zeitalter zu führen.“ 

 

Bereits vor der Wahl hat Amerika durch die achtjährige Verlängerung der Steuervergünstigungen das Fundament für den Ausbau der Solarenergie gelegt. Einzelne Bundesstaaten haben zusätzliche Fördermechanismen entwickelt oder prüfen die Einführung von Einspeisevergütungen von Solarstrom. Der amerikanische Solarverband SEIA rechnet mit einer Verdoppelung der installierten Solarleistung für 2009. Bis 2010 könnte der US-amerikanische Solarmarkt mit dem größten Solarmarkt weltweit, Deutschland, gleichziehen. 

 

Für die exportorientierten deutschen Unternehmen ergeben sich daraus gute Absatzperspektiven. Viele Unternehmen sind bereits jetzt mit Produktionsstätten und Handelsniederlassungen vor Ort und werden von dem erwarteten Nachfrage-Boom profitieren.  

 

Für dieses Jahr erwartet der Verband einen Gesamt-Auslandsumsatz von 3,2 Milliarden Euro und einer Exportquote von 46 Prozent. Für 2010 sieht der BSW-Solar ein Anwachsen der weltweiten Auslandsumsätze auf rund 5,5 Milliarden Euro bei einer Exportquote von rund 56 Prozent voraus.





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