Peak Oil schon erreicht?

2007 wurden in Deutschland zehn Prozent weniger Erdl verbraucht als noch im Jahr zuvor. Das hngt sicherlich auch mit dem hohen lpreis und dem warmen Jahr 2007 zusammen.
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03.01.2008

Doch was ist die wahre Ursache für den hohen Ölpreis?
Nicht die Spekulanten - wie laienhaft oft vermutet wird. Wahrscheinlich hat die Erdölförderung weltweit im Jahr 2006 ihren Höhepunkt (Peak Oil) erreicht und wird künftig - von kleinen Schwankungen abgesehen - kontinuierlich zurückgehen.
 
Zu diesem Ergebnis kommt die Energy Watch Group mit einer Studie, die bereits im Oktober 2007 in London veröffentlicht wurde.
 
 Peak Oil (Fördermaximum) beschreibt den Punkt, an dem die Förderung nicht mehr gesteigert werden kann und von da an stetig zurückgeht. Das Ergebnis der Studie entspricht auch den Aussagen des ehemaligen US-Verteidigungsstaatssekretärs und CIA-Direktors  James Schlesinger und einer Äußerung von König Abdullah von Saudi Arabien, dem größten Ölproduzenten der Welt.
 
Bereits 2020 und erst recht 2030 (siehe Bild links) wird der Abfall so dramatisch sein, dass die Versorgungslücke kaum noch durch andere fossile, atomare oder alternativen Quellen geschlossen werden könnte, befürchtet die Energy Watch Group.
 
Diese Ergebnisse widersprechen den Prognosen der Internationalen Energie-Agentur IEA und anderen Organisationen, die den Peak Oil erst sehr viel später abwarten und bis vor kurzem eine notwendige Veränderung der Energieversorgung bestritten haben. Dies ist um so gravierender, da sich bisher viele Regierungen, aber auch Medien, an den Prognosen der IEA orientiert haben.
 
 
Informationen zur Energy Watch Group
Die Energy Watch Group hat sich zur Aufgabe gemacht, zur Energiepolitik objektive Informationen zu liefern. Sie ist auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Hans-Josef Fell und weiterer Parlamentarier aus anderen Ländern entstanden. Träger ist die Ludwig Bölkow Stiftung. In diesem Projekt erarbeiten Wissenschaftler unabhängig von Regierungs- und Unternehmensinteressen Studien über
  • die Verknappung der fossilen und atomaren Energieressourcen,
  • Ausbauszenarien für die regenerativen Energien sowie 
  • daraus abzuleitende Strategien für eine langfristig sichere Energieversorgung zu bezahlbaren Preisen. 
Die Ergebnisse der Studien werden der Öffentlichkeit vorgestellt. 




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