E.on - Chef Bernotat ist privat schon erneuerbar

(15.09.2007)  In einem "Bild"-Interview enthüllte der E.on-Chef Wulf Bernotat eine kleine Sensation.
Auf die Frage: "Wissen Sie, wie hoch ihre Stromrechnung ist", sagte der Chef des größten Europäischen Energieversorgers: "Die war bisher ziemlich hoch. Doch nächste Woche ziehen wir in unser neugebautes Haus - mit Wärmepumpe und Solarzellen. Die Stromkosten werden dann um 80 Prozent sinken."
 
Wenn alle E.on- Kunden ihr Energieverhalten dem E.on-Chef nachmachen, dann ist E.on bald nicht mehr der größte Europäische Energiekonzern. Wulf Bernotat ist privat klüger als sein Konzern. Denn für E.on sind erneuerbare Energien noch immer überwiegend Öko-Kosmetik.
 
Seinen Kunden kündigt der E.on-Chef auch in Zukunft höhere Preise für Gas und Strom an. Wulf Bernotat: "Die Zeiten von billiger Energie sind wahrscheinlich vorbei. Der weltweite Bedarf steigt deutlich, während das Angebot nicht entsprechend mitwächst. Deshalb werden die Preise längerfristig weiter steigen. Das gilt für Öl, Gas, Kohle und damit auch für Strom. Die Frage ist nur, mit welchem Tempo die Preise steigen. Das kann auch ich nicht beantworten. Die Kosten für den Klimaschutz, der dringend notwendig ist, verteuern Energie für den Verbraucher zusätzlich."
 
Der E.on-Chef gab in dem "Bild"-Interview auch an, dass sein Konzern in den letzten Monaten 68.000 Stromkunden an andere Anbieter verloren hat.
Quelle:
Sonnenseite 2007
Bild | 14.09.2007


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